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Chemnitzer müssen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus Flagge zeigen Drucken
Mittwoch, 27. Januar 2010

Anlässlich des Gedenkens in Chemnitz am 27. Januar 2010 (Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz) und mit Blick auf den 05. März 2010 (Chemnitzer Friedenstag) ruft die Fraktion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat alle Chemnitzer dazu auf, ein Zeichen für Frieden und Toleranz zu setzen.

„Mit Sicherheit werden Rechtsextremisten aller Couleur in Chemnitz wieder versuchen, den 65. Jahrestag für ihre Zwecke zu missbrauchen. Dem muss man sich friedlich entgegenstellen. Nur so kann auch unsere Stadt der Öffentlichkeit zeigen, dass die Rechten hier am falschen Platz sind“, so die Vorsitzende der Stadtratsfraktion Petra Zais.

Zais weiter: „Je mehr Leute an den Gedenkveranstaltungen und Gegendemonstrationen teilnehmen, umso mehr geraten die Rechtsextremen ins Abseits und bekommen vor Augen geführt, dass sie allein mit ihrer Meinung sind. Magdeburg hat bei dem Gedenken an die Bombardierung der Stadt vor 65 Jahren gezeigt, dass über 5.000 Menschen ein klares Zeichen setzen können. In Chemnitz war die Bürgerbeteiligung am 5. März oftmals sehr gering. Daher rufe ich alle Chemnitzer Bürger auf, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Eine Verdrehung der historischen Tatsachen durch die rechtsextreme Gedankenwelt kann und darf in diesem Kontext nicht hingenommen werden.“

 
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